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Technische Überlegungen zur Präzisionsbearbeitung von Wellenkomponenten
Branchennachrichten

Technische Überlegungen zur Präzisionsbearbeitung von Wellenkomponenten

30.10.2024

Präzisionswellenkomponenten sind ein gängiges Bauteil, typischerweise rotierende Körper, deren Länge größer als ihr Durchmesser ist. Sie finden breite Anwendung in verschiedenen Automatisierungsanlagen zur Unterstützung von Getriebekomponenten, zur Drehmomentübertragung und zur Lastaufnahme. Shenzhen PANS Technology Co., Ltd. ist ein führendes Unternehmen, das sich auf die kundenspezifische Bearbeitung und Serienfertigung von hochpräzisen Wellenkomponenten spezialisiert hat. Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung in der Präzisionswellenbearbeitung erläutern wir detailliert einige wichtige technische Aspekte, die während des Bearbeitungsprozesses zu berücksichtigen sind, mit Fokus auf Vorbearbeitung, Bearbeitungswege, Spannmethoden und Positionierungsreferenzen.

1. Vorbearbeitung von Wellenkomponenten (Vorbereitung)

Vor dem Drehen des Außendurchmessers von Wellenkomponenten sind Vorbearbeitungsschritte unerlässlich. Der wichtigste Vorbereitungsschritt ist das Richten, da der Werkstückrohling während der Fertigung, des Transports und der Lagerung häufig Verformungen erfährt. Um eine zuverlässige Einspannung und eine gleichmäßige Verteilung der Bearbeitungszugaben zu gewährleisten, muss der Rohling im kalten Zustand mit verschiedenen Pressen oder Richtmaschinen gerichtet werden. Dies trägt dazu bei, die gewünschte Bearbeitungsgenauigkeit zu erreichen.

2. Grundlegende Bearbeitungswege für Wellenkomponenten (Prozessauswahl)

Die wichtigsten zu bearbeitenden Flächen an Wellenbauteilen sind der Außendurchmesser und verschiedene Sonderflächen. Daher müssen geeignete Bearbeitungsverfahren je nach Präzisionsanforderungen und Anforderungen an die Oberflächenrauheit ausgewählt werden. Die grundlegenden Bearbeitungswege lassen sich wie folgt zusammenfassen:

a. Vom Schruppen über das Vorschlichten bis hin zum Fertigdrehen. Dies ist der primäre Bearbeitungsprozess für die Außendurchmesserbearbeitung von Wellenkomponenten aus gängigen Werkstoffen.

b. Vom Schruppdrehen über das Vorschlichtdrehen bis hin zum Fertigdrehen und Diamantdrehen. Dieses Verfahren ist speziell für die Bearbeitung von Nichteisenmetallen konzipiert, die tendenziell eine geringere Härte aufweisen und die Zwischenräume zwischen den Schleifkörnern verstopfen können. Daher kann durch Schleifen die erforderliche Oberflächenrauheit unter Umständen nicht erreicht werden, sodass Fertigdrehen und Diamantdrehen notwendig werden.

c. Vom Schruppdrehen über das Vorschlichtdrehen und anschließend das Schruppschleifen bis hin zum Feinschleifen. Dieses Verfahren ist optimal für Eisenmetalle, die hohe Präzision, geringe Oberflächenrauheit und Härtung erfordern, da das Schleifen der ideale nachfolgende Bearbeitungsprozess ist.

d. Für die Endbearbeitung wird dieses Verfahren häufig bei gehärteten Eisenwerkstoffen angewendet, die eine hohe Präzision und geringe Oberflächenrauheit erfordern.

3. Spannmethoden für Wellenbauteile (Vorbereitung für die Bearbeitung)

Die Bearbeitung von Kegelbolzen und Kegeldornen erfordert höchste Präzision. Die Zentrierbohrungen dienen nicht nur als Positionierungsreferenz für deren Fertigung, sondern auch als Referenz für die Präzisionsbearbeitung der Hohlwellenaußendurchmesser. Es ist entscheidend, dass die Kegelflächen der Kegelbolzen bzw. Kegeldorne eine hohe Koaxialität mit den Zentrierbohrungen aufweisen.

Bei der Auswahl von Spannmethoden ist es wichtig, die Anzahl der Montagevorgänge für Kegelstopfen zu minimieren, um wiederholte Montagefehler zu vermeiden. In der praktischen Fertigung werden Kegelstopfen in der Regel während des Bearbeitungsprozesses erst nach dessen Abschluss entfernt oder ersetzt.

4. Positionierungsreferenzen für die Bearbeitung von Wellenkomponenten (Bearbeitungsprozess)

a. Verwendung der Werkstückmittelbohrung als Positionierbezug. Bei der Bearbeitung von Wellenkomponenten spiegeln die Koaxialität der Außenflächen, Kegelbohrungen und Gewindeflächen sowie die Rechtwinkligkeit der Stirnflächen zur Drehachse die Positioniergenauigkeit wider. Diese Flächen werden üblicherweise auf Basis der Achsenmittellinie konstruiert, und die Positionierung mit der Mittelbohrung folgt dem Prinzip der Bezugsüberlappung.

Die Zentrierbohrung dient nicht nur als Positionierreferenz beim Drehen, sondern auch als Bezugspunkt für weitere Bearbeitungsprozesse und Prüfungen gemäß dem Prinzip einheitlicher Bezugspunkte. Bei Verwendung zweier Zentrierbohrungen zur Positionierung können mehrere Außendurchmesser und Stirnflächen in einem einzigen Aufspannvorgang bearbeitet werden.

b. Verwendung der beiden Außendurchmesserflächen als Positionierbezugspunkte. Bei der Bearbeitung der Innenbohrung einer Hohlwelle kann die Mittelbohrung nicht als Positionierbezugspunkt verwendet werden; daher sollten stattdessen die Außendurchmesserflächen der Welle genutzt werden. Bei der Bearbeitung von Maschinenspindelwellen werden häufig die beiden Lagerzapfen als Positionierbezugspunkte verwendet, wodurch die Koaxialität der Kegelbohrung relativ zu den Lagerzapfen sichergestellt und Fehler aufgrund von Referenzpunktfehlausrichtung vermieden werden.

c. Verwendung des Außendurchmessers und der Zentrierbohrung als Positionierungsreferenzen. Diese Methode behebt effektiv die mit der Positionierung der Zentrierbohrung verbundenen Stabilitätsprobleme, insbesondere bei der Bearbeitung schwerer Werkstücke, da die Positionierung der Zentrierbohrung zu Instabilität beim Einspannen führen und die Zerspanungsleistung begrenzen kann. Die Verwendung des Außendurchmessers und der Zentrierbohrung als Referenzen mindert dieses Problem. Bei der Schruppbearbeitung ermöglicht die Verwendung der Außendurchmesserfläche und einer Zentrierbohrung als Positionierungsreferenzen ein höheres Schnittdrehmoment und ist daher die gängigste Positionierungsmethode für Wellenbauteile.

d. Verwendung eines konischen Stopfens mit Mittelloch als Positionierreferenz. Dieses Verfahren wird am häufigsten bei der Bearbeitung der Außendurchmesserfläche von Hohlwellen angewendet.

Durch die obige Analyse lassen sich häufig auftretende Probleme bei der Bearbeitung von Wellenkomponenten effektiv vermeiden und verhindern, wodurch höchste Effizienz und Präzision gewährleistet werden. Shenzhen PANS Technology hat mehrere CNC-Langdrehautomaten eingeführt, die zahlreiche Vorteile bei der Präzisionsbearbeitung von Wellenkomponenten bieten. Die einzigartige Konstruktion der CNC-Langdrehautomaten erhält die Präzision und Koaxialität langer Wellenprodukte effektiv aufrecht und ermöglicht gleichzeitig das Seiten- und Querschnittfräsen in einem einzigen Aufspannungsprozess – eine Fähigkeit, die herkömmliche CNC-Drehmaschinen nicht besitzen.

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